20 Dinge über mich

Vor kurzem geisterte ein 20-Fragen-Stöckchen durch die Bloggerwelt; jeder sollte 20 kuriose, interessante oder wissenswerte Dinge über sich selbst erzählen. Hier also als Einstieg meine 20 Facts:

  1. Ich hasse telefonieren. Jeder weiß das, selbst der Liebste darf mich nicht anrufen. 1x pro Woche telefoniere ich mit meinen Eltern und alle paar Wochen mit meiner Oma. Wenn mein Handy klingelt, gehe ich grundsätzlich nicht dran, auch wenn ich es gerade in der Hand halte. In meinem Job telefoniere ich jedoch den ganzen Tag und es macht mir meistens sogar richtig Spaß.
  2. Ich bin eine „schlechte“ Freundin und melde mich manchmal mehrere Wochen/Monate nicht. Wenn wir uns wieder sehen, ist es dann so, als hätten wir uns in den letzten Wochen regelmäßig gesehen. Wenn frühere Freunde aus meiner alten Heimat in die Hauptstadt kommen, sage ich Treffen oft kurzfristig ab, weil ich gerade keine Lust habe. Wenn es jemandem nicht gut geht oder Hilfe benötigt wird, bin ich jedoch jederzeit für andere da. Sie dürfen mich nur nicht anrufen.
  3. Schokolade und andere Süßigkeiten kann ich nicht in kleinen Portionen essen. Wenn ich z.B. eine Tafel Schokolade oder eine Packung Gummibärchen öffne, muss ich diese sofort komplett aufessen, rationieren kann ich nicht. Süßigkeiten kann ich auch immer essen, egal zu welcher Uhrzeit und ob ich gerade ein fettes Burgermenü verdrückt habe.
  4. Ich bin wahnsinnig unordentlich und mein Zimmer war früher manchmal so zugemüllt, dass man nur auf Zehenspitzen und mit drübersteigen ans andere Ende kam. Seit ich mit dem Liebsten zusammenwohne, bin ich diejenige, die ständig putzen und aufräumen möchte.
  5. Ich kann nicht mit Geld umgehen und mein Dispo ist mein bester Freund. Wenn ich schöne Dinge sehe, muss ich diese sofort haben. Sobald ich etwas gekauft habe, bekomme ich ein schlechtes Gewissen und habe Angst, dass mein Dispo gekündigt wird, weil er zu sehr überzogen ist. Zurückgeben würde ich jedoch nie etwas.
  6. Früher mochte ich die Dinge, die meine Schwester mochte, grundsätzlich nicht. Obwohl wir jetzt erwachsen sind und 500 km auseinander wohnen, esse ich bis heute weder Braten noch Klöße und mag bestimmte Bands, Farben, Klamotten usw nicht.
  7. Mit 17 war ich schwer depressiv, bin für mehrere Tage von zu Hause weggelaufen und wollte mich umbringen, wurde jedoch rechtzeitig von unserer damaligen Nachbarin gefunden. Das Thema wird bis heute in der Familie totgeschwiegen.
  8. Mein Lieblingsfilm ist „Mamma Mia“, ich habe ihn mindestens 100x gesehen.
  9. Ich hasse Menschenansammlungen und werde aggressiv, wenn ich in Gedränge gerate oder Leute mir im Weg stehen. Bei Konzerten muss ich jedoch ganz vorne stehen und liebe die Massen um mich rum.
  10. Seit meinem 6. Lebensjahr war mein Traumberuf für mich klar: Tanzlehrerin. Meine Eltern waren jedoch dagegen, sodass ich eine „anständige“ Ausbildung machen musste. Während der Ausbildung wurde ich depressiv (siehe Punkt 7) und hatte nie Spaß an dem Job. Bis heute trauere ich diesem Wunsch nach.
  11. Ich bekomme nicht gerne Geschenke, weil ich Angst habe, dass sie mir nicht gefallen könnten und ich dann Freude vorheucheln muss.  Als Kind habe ich vor Weihnachten das ganze Haus nach Geschenken abgesucht und wusste immer im Voraus, was ich bekommen würde. So konnte ich mich auf Heiligabend vorbereiten und entsprechend Freude zeigen bzw. heucheln.
  12. Seit an meinem 20. Geburtstag mein Opa beerdigt wurde, feiere ich keinen Geburtstag mehr. Mir macht das jedoch nichts aus, da ich eh keine Geschenke (siehe Punkt 11) möchte.
  13. Der Liebste und ich kannten uns seit einem Jahr, als wir ein Paar wurden. Er war nie mein Typ, hat viel zu wenig geredet (bis heute) und überhaupt fand ich ihn einfach komisch. Nach vielen Annäherungsversuchen seinerseits habe ich irgendwann „nachgegeben“ und nun klappt es doch schon ein paar Jährchen mit uns.
  14. Ich kann mich immer nur kurz für neue Dinge begeistern. Nach maximal 3 Monaten ist dann die Luft raus und ich suche mir eine neue Beschäftigung. Aus diesem Grund kann ich weder ein Instrument spielen noch anständig stricken usw.
  15. Bücher sind mein ein und alles. Ich liebe es, in fremde Welten einzutauchen und Abstand von meiner Umwelt zu bekommen. Wenn ich lese, brauche ich Ruhe um mich rum, um mich voll auf die Geschichte konzentrieren zu können. Wenn möglich, lese ich Bücher in der jeweiligen Originalsprache.
  16. Bei Musik bin ich sehr nah am Wasser gebaut. Castingshows kann ich nicht sehen, ohne sofort in Tränen auszubrechen. Wenn mir manchmal zu weinen zumute ist, sehe ich mir Videos von Castingshows an, bis ich weinen muss. Danach geht es mir wieder gut.
  17. Klamotten und Schuhe sind mir völlig egal, hauptsache ich habe etwas an. Ich sammle jedoch Schals und Tücher und habe mindestens 50 davon. Außer im Hochsommer trage ich immer einen Schal/ein Tuch, weil ich mich dann geborgen fühle. Trage ich  keinen Schal, fühle ich mich einsam. Ein kurzes Einatmen meines Parfums hebt meine Laune deutlich.
  18. Ringe trage ich nur rechts, damit links Platz für einen möglichen Verlobungsring ist. Ich weiß jedoch, dass der Liebste die nächsten Jahre nicht heiraten will, sodass es eigentlich sinnlos ist.
  19. Ungerade Zahlen kann ich nicht leiden. Tage können für mich auch gerade und ungerade sein – Montag, Mittwoch und Freitag sind ungerade, alle anderen Tage sind gerade. Generell habe ich es mit Zahlen nicht so und war in Mathe eine Katastrophe.
  20. Manchmal habe ich das Gefühl, dass mir nur noch wenig Lebenszeit bleibt und ich bald sterben muss. Woher diese Angst kommt, kann ich nicht sagen.
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Aller Anfang ist schwer

Warum ich hier schreibe? Ja, das ist eine gute Frage. Ich lese seit Jahren viele Blogs und merke immer wieder, wie mir Dinge in den Kopf kommen, die ich auch gerne aufschreiben möchte. Weil sie mich lange beschäftigen und ich sie loswerden möchte, weil ich sie langfristig festhalten will oder weil ich sonst mit niemandem darüber sprechen möchte.

Es gibt viele Dinge, die mich derzeit beschäftigen: ein ernster Streit im Freundeskreis, der Zusammenzug mit dem Liebsten, das schlechte Verhältnis meiner Eltern, …

So viel zum Anfang dieses Blogs. Mal schauen, wohin mich die Reise führt.

 

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